Ankommen im langsamen Rhythmus der Berge und Küsten
Das erste Aufatmen beginnt oft schon auf der Anreise: die Kurven der Passstraße, der salzige Dunst über dem Hafen, das gedämpfte Schlagen einer Glocke, die den Alltag mit einem einzigen Ton entlässt. Wer ein Kloster betritt, begegnet einem geordneten Tag, der nicht einengt, sondern trägt. Begrüßung durch die Gästepforte, ein kurzer Hinweis auf Stillezeiten, dann das Einziehen in ein schlichtes Zimmer. Hier beginnt Entlastung, weil nichts beweisen werden muss und jedes Geräusch eine Einladung ist, weniger zu tun und mehr zu hören.